Kinder wecken

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Vom Tiefschlaf direkt zu Anforderungen ist einer der härtesten Wechsel des Tages. Die Schritte unten zeigen einen sanfteren Weg in den Morgen, bei dem das Gehirn Zeit zum Hochfahren bekommt.

Ein Elternteil steht an einem Bett und weckt zwei Kinder, die im Bett liegen. Die Kinder sehen schläfrig aus und reiben sich die Augen.

Elternteil weckt Kinder

Ein Elternteil steht an einem Bett und weckt zwei Kinder, die im Bett liegen. Die Kinder sehen schläfrig aus und reiben sich die Augen.

Über diese Bildkarten

Schlaf ist kein Schalter. Wenn ein Körper im Tiefschlaf plötzlich auf Deckenlicht, Wecker und einen Elternteil mit einer wichtigen Frage trifft, prallen zwei Systeme aufeinander. Das Gehirn braucht ein paar Minuten, um den Raum wiederzufinden, und in dieser Zeit fühlt sich fast jeder Reiz wie Druck an.

Das Aufwachen in sichtbare Schritte zu zerlegen verändert das Erleben. Zuerst eine ruhige Stimme, dann eine Hand auf der Schulter, dann der Vorhang, dann das Aufsetzen. Jede Karte sagt, was als Nächstes kommt, sodass das Kind nicht von der nächsten Anforderung überrumpelt wird.

Ein Tipp, der genau hier passt: Lege die ersten Karten ganz nah ans Bett, am besten auf den Nachttisch oder in Augenhöhe, wenn der Kopf auf dem Kissen liegt. So begegnet das Kind der Routine in dem Moment, in dem die Augen aufgehen. In Routined kannst du außerdem eine sanfte Wecksequenz mit längeren Zeiten für die ersten Schritte einstellen, damit der Morgen den Start bekommt, den er braucht.