Morgenenergie

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Morgens ist das Tempo hoch, doch die Zeit wirkt fließend, und ohne klare Fixpunkte ist schwer zu wissen, wie weit man ist oder wie viel bleibt. Die Schritte unten teilen den Morgen in Stücke, die zeigen, wo das Kind in der Zeit steht.

Ein fröhliches Kind, umgeben von einem Sonnenaufgang und Energiestrahlen, voller Energie am Morgen.

Morgenenergie

Ein fröhliches Kind, umgeben von einem Sonnenaufgang und Energiestrahlen, voller Energie am Morgen.

Über diese Bildkarten

Zeit ist abstrakt, und am Morgen wird sie besonders schwer zu fassen. Alles muss in ein schrumpfendes Fenster passen, doch für ein Kind gibt es keine sichtbare Anzeige, wie viel vom Fenster schon vergangen ist. Das Ergebnis ist entweder grundloser Stress oder das Gefühl von viel Zeit, bis sie plötzlich nicht mehr da ist.

Bildkarten machen Zeit sichtbar, indem sie sie an Handlungen knüpfen statt an Zahlen auf einer Uhr. Wenn die Teile des Morgens der Reihe nach ausliegen, wirkt jedes erledigte Bild als Fixpunkt: sind wir beim Frühstück oder schon bei den Schuhen. Das Kind kann ablesen, wie weit es ist, ohne die Uhr zu kennen, und das diffuse Tempo bekommt eine Form.

Ein konkreter Tipp: Verbinde ein oder zwei Bilder mit klaren Signalen in der Umgebung, etwa dass die Zähne geputzt werden, wenn die Morgensendung im Radio beginnt. Dann wird Zeit etwas, das das Kind hören und sehen kann, nicht nur etwas, woran du erinnerst. In der App Routined kannst du einen Timer neben die Bilder setzen, damit das Zeitfenster auch für jemanden greifbar ist, der die Uhr noch nicht liest.