Wochenendmorgen
Wochenendmorgen haben keinen Stundenplan, dafür viele Entscheidungen. Pfannkuchen oder Müsli, Pyjama oder Klamotten, jetzt zocken oder nach dem Frühstück – alles kommt auf einmal. Die Bildkarten unten geben einen losen Rahmen.
♂Wochenendmorgen mit Pfannkuchen
Ein lächelnder Junge im blauen Pyjama streckt den Arm hoch und hält eine dampfende Tasse, umgeben von einer Uhr mit Sonne, einem Stapel Pfannkuchen, einem Spielcontroller und einem aufgeschlagenen Buch.
Über diese Bildkarten
An einem Schulmorgen schiebt die Uhr dein Kind nach vorn. An einem Wochenendmorgen sind sowohl die Uhr als auch der Grund zum Eilen weg, und plötzlich muss die Motivation von innen kommen. Für viele Kinder bedeutet das nicht mehr Ruhe, sondern mehr Entscheidungen, mehr Verhandeln und mehr Hin und Her zwischen Sofa und Küche.
Bildkarten helfen, indem sie den Morgen als Reihe von Bildern auslegen statt als offenes Angebot. Pyjama noch ein bisschen, Toilette, Frühstück holen, an den Tisch setzen, aufessen, dann zocken – die Reihenfolge darf weich sein, aber sie existiert. Sobald dein Kind sieht, dass Zocken ohnehin in der Reihe steht, lässt das Verhandeln schon im Pyjama nach.
Ein konkreter Tipp speziell fürs Wochenende: nimm eine bewegliche Karte mit auf, die dein Kind selbst platzieren darf – Pfannkuchen, Comic, Malen. Das gibt dem Morgen ein Stück Eigentum, ohne dass der Rahmen verloren geht. Willst du eine ruhige Wochenendreihe vorbereiten, kannst du sie am Freitagabend in Routined zusammenstellen und dein Kind die Schritte selbst umsortieren lassen.