Zur Arbeit gehen
Nicht der Weg zur Arbeit wiegt schwer, sondern der Abschied selbst. Wenn das Kind sieht, wer es abholt und wann ihr euch wiederseht, lässt sich das Loslassen leichter tragen. Die Bildkarten unten machen das Wiedersehen sichtbar.
♀Zur Arbeit gehen
Eine lächelnde Person geht mit einer Aktentasche und einer Umhängetasche von einem Haus weg.
Über diese Bildkarten
Die Trennung beim morgendlichen Aufbruch kann schwerer wiegen als jeder andere Schritt der Routine. Das Kind weiß, dass ihr euch bald trennt, und die Sorge betrifft weniger, wohin du gehst, als wann und wie ihr euch wiederseht. Ohne etwas, woran es sich festhalten kann, bleibt der Abschied eine offene Frage, und Weinen und Klammern können sich für euch beide hinziehen.
Visuelle Unterstützung gibt dieser Frage eine sichtbare Antwort. Wenn die Bilder zeigen, dass du zur Arbeit gehst, was das Kind über den Tag macht und wer es abholt, bekommt die Zeit getrennt voneinander eine Form und ein Ende. Das Abstrakte am Warten wird konkret, und das Kind kann den Blick auf das Wiedersehen statt auf den Abschied richten.
Ein konkreter Tipp ist, mit einem festen Abschiedsritual im Bild zu enden, etwa einer Umarmung und dem Winken vom selben Fenster jedes Mal. Wenn sich dieselbe letzte Handlung wiederholt, wird sie zum Signal, dass es jetzt Zeit ist, ohne dass der Moment gedehnt werden muss. Möchtest du den Abschied mit dem Abholen verbinden, kannst du die Schritte des Tages in der App Routined sammeln und sie 14 Tage kostenlos testen.