Lesen-Hausaufgaben machen
Wenn Buchstaben springen und Zeilen verrutschen, lautet die eigentliche Frage nicht, wie die Seite aussieht, sondern wie lang der Weg ist. Die Bildunterstützung unten macht den Rest Seite für Seite sichtbar.
♀Macht Leselernaufgaben
Eine Person mit Brille sitzt an einem Tisch und schreibt mit einem Bleistift in ein offenes Buch. Ein Notizbuch und Papiere liegen ebenfalls auf dem Tisch.
♀Lesen lernen
Ein Mädchen sitzt an einem Schreibtisch mit einem offenen Buch in ihren Händen und einem offenen Notizbuch und Bleistift auf dem Tisch.
Über diese Bildkarten
Lese-Hausaufgaben haben zwei Gegner. Der erste ist der Text selbst, in dem Buchstaben kippen, die Plätze tauschen oder verschwimmen können. Der zweite ist die Unsichtbarkeit dessen, wie viel noch übrig ist – wenn sich jede Zeile wie eine Seite und jede Seite wie ein ganzer Abend anfühlt, gibt es keine Richtung, an der man sich festhalten kann.
Bildunterstützung greift den zweiten Gegner direkt an. Wenn jede Seite oder jeder Abschnitt eine eigene Karte ist, kann das Kind zeigen, wo es gerade steht, und sehen, wie die folgenden Karten zu einer Zahl schrumpfen, die sich tatsächlich zählen lässt. Der Rest wird konkret statt unbegrenzt, und genau dort lässt der Lesewiderstand oft nach.
Konkreter Hinweis: Nimm ein Lineal oder ein Zeigefinger-Bild als Erinnerung, die Zeile unter der gerade gelesenen abzudecken. Die Augen rutschen nicht mehr nach unten, und eine Zeile auf einmal bleibt das Einzige, was sichtbar ist. Um zwischen den Karten einen sanften Lesetimer von fünf oder zehn Minuten zu setzen, kannst du die Abfolge in Routined bauen und die App 14 Tage ohne Kosten testen.