Katzen kuscheln

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Katzen verhandeln nicht. Sie entscheiden selbst, wann Nähe willkommen ist und wann die Pfote nach oben geht. Für ein Kind, das kuscheln möchte, ist diese unsichtbare Regel das Schwere, nicht das Fell selbst. Die Bildkarten unten übersetzen die Signale der Katze.

Ein Junge hält zwei Katzen, eine orange und eine weiße.

Junge kuschelt mit Katzen

Ein Junge hält zwei Katzen, eine orange und eine weiße.

Ein Mädchen hält zwei Katzen, eine orange und eine schwarze.

Mädchen kuschelt mit Katzen

Ein Mädchen hält zwei Katzen, eine orange und eine schwarze.

Über diese Bildkarten

Die Begegnung mit der Katze ist eine soziale Verhandlung, in der die andere Seite nie die Sprache des Kindes spricht. Das Fell kitzelt, aber das entscheidet nicht, ob das Kuscheln gut wird. Es entscheidet, ob der Schwanz nervös zuckt, ob die Ohren nach hinten klappen oder ob die Katze selbst nach vorne kommt und den Rücken in die Hand drückt. All das soll das Kind in Echtzeit lesen, während der eigene Kuschelwunsch in die andere Richtung zieht.

Die Bildkarten legen die Signale als Karten aus, die ohne Zeitdruck studiert werden können. Ein Bild der Katze, die sich heranlehnt, eins der Katze, die die Ohren anlegt, eins der wartenden Hand. Wenn das Kind die Bilder in Ruhe gesehen hat, fällt das Lesen der Körpersprache im Moment leichter, weil die Signale bereits als Kategorien gelernt sind.

Ein konkreter Tipp: Bitte das Kind, drei langsame Striche über den Rücken zu zählen und die Hand danach ganz wegzunehmen, auch wenn die Katze zufrieden wirkt. Diese Pause ist oft das, was die Katze für mehr zurückkommen lässt, statt zu gehen. Wenn du das Ganze auf andere Tierbegegnungen erweitern willst, lassen sich die Bildkarten in Routined unter Freizeit und Spiel sammeln. Die App ist 14 Tage kostenlos zum Ausprobieren.