Waschen
Wasser auf der Haut, duftende Seife, ein Handtuch, das trocken sein soll, aber nicht rau – Waschen bringt mehr Reize mit, als es scheint. Die Karten unten legen die Reihenfolge fest.
♂Waschen
Ein Junge wäscht seine Hände in einem Waschbecken mit Seife und Wasser.
♂Hände waschen
Ein Junge wäscht sich die Hände mit Seife unter fließendem Wasser aus einem Wasserhahn.
♀Hände waschen
Zwei Hände werden unter einem Wasserhahn mit Seife und Schaum gewaschen.
Über diese Bildkarten
Was auf den ersten Blick wie eine einfache Handlung aussieht, ist eine Kette von Sinnesentscheidungen. Ist das Wasser zu heiß? Ist das die Seife mit dem starken Duft oder die milde? Reicht ein Reiben oder müssen die Hände weiter? Für ein Kind, das jeden Reiz registriert, wird Waschen schnell zu einem Moment, in dem viele kleine Signale gleichzeitig Platz wollen.
Bilder nehmen einen Teil der Entscheidungslast ab. Wenn die Reihenfolge feststeht – Hahn auf, Hände nass, Seife, reiben, abspülen, Hahn zu, Handtuch – muss das Gehirn nicht jeden Schritt neu erfinden. Es folgt der Reihe und kann sich auf das Gefühl konzentrieren statt auf das, was als Nächstes kommt.
Lass das Kind die Seife für die Woche aussuchen, damit Duft und Konsistenz nicht jedes Mal eine Überraschung sind. Das macht den Moment auf einer weiteren Ebene vorhersehbar. In Routined kannst du einen Timer an den Waschschritt koppeln, sodass das Kind genau weiß, wann Schluss ist, ohne dass du laut zählen musst.