Zur Toilette gehen
Fliesen, Spülgeräusche und eine geschlossene Tür können einen ganz normalen Raum zu einem Ort mit starken Eindrücken machen. Die Schritte unten zeigen einen Toilettengang, bei dem nichts überrascht.

Toilette
Eine Illustration einer Toilette mit offenem Deckel und einer Rolle Toilettenpapier auf einem Halter daneben.
Über diese Bildkarten
Das Badezimmer gehört zu den sinnesintensivsten Räumen im Haus. Harte Flächen werfen Geräusche hin und her, Rohre rauschen, die Lampe kann summen, und die geschlossene Tür hält oft Gerüche und die Erwartung, allein zurechtzukommen, im Raum. Manchen Kindern reicht es schon, davor zu stehen, damit der Körper sich anspannt.
Die Karten teilen den Besuch in kleinere Schritte: hineingehen, Hose herunterziehen, hinsetzen, Pipi oder Kacka, abputzen, spülen, Hände waschen. Mit jedem Schritt auf einer eigenen Karte wird der Toilettengang zu einer Abfolge statt einer langen Vorstellung. Für ein Kind, dem das Spülen schwerfällt, kann es helfen, anfangs erst zu spülen, wenn es schon draußen ist.
Konkreter Tipp: ein Hocker am Waschbecken und eine weiche Matte am Boden geben den Füßen eine wärmere, stabilere Unterlage. Das dämpft Geräusche und Kälte zugleich. Wer die Karten mit einer Morgen- oder Abendroutine samt Timer verbinden möchte, kann Routined 14 Tage testen.