Mit dem Bus fahren
Fremde Ellbogen an Ellbogen, ein plötzliches Piepen an den Türen und ein Bus, der weiterfährt, ob das Kind angekommen ist oder nicht. Diese Schritte machen die Fahrt vorab lesbar, vom Warten am Schild bis zum Drücken des Stoppknopfs.
♂Bus fahren
Ein Kind sitzt auf einem Bussitz und hält sich an einer Stange fest, durch das Fenster ist ein Bus zu sehen.
♂Im Bus sitzen
Ein lächelndes Kind sitzt am Fenster in einem gelben Bus und hält sich an einer Stange fest.
♂Bus fahren
Ein lächelndes Kind sitzt vorne in einem gelben Bus, von vorne gesehen.
♂Im Bus sitzen
Ein lächelndes Kind sitzt auf einem Sitz in einem grauen Bus und hält sich an einer Stange fest.
Über diese Bildkarten
Der Bus ist einer der wenigen Orte, an denen ein Kind mitten in einer Welt sitzt, die es nicht steuert. Geräusche kommen ohne Vorwarnung, Körper drängen sich nur Zentimeter entfernt, und der Fahrplan kümmert sich nicht darum, dass ein Kind einen Moment länger braucht. Für viele wird das zum schwersten Teil des Schultags, lange vor der ersten Stunde.
Bildkarten verschieben das Unvorhersehbare in etwas, das ein Kind schon gesehen hat. Wenn die Schritte zeigen, wie man an der Haltestelle wartet, einsteigt, einen Platz findet, sich festhält und rechtzeitig den Knopf drückt, weiß das Kind, in welcher Reihenfolge die Dinge kommen, auch wenn die Mitfahrenden jedes Mal neu sind.
Ein konkreter Tipp ist, die Fahrt mit dem Bild eines festen Sitzplatzes zu verbinden, nah am Fahrer oder am Fenster, damit die Wahl schon getroffen ist, bevor das Gedränge beginnt. Für ein Kind, das von Umgebungen außerhalb seiner Kontrolle leicht überfordert wird, kann ein vorhersehbarer Platz den ganzen Unterschied machen. Leg die Fahrt in Routined an, dann reisen die Schritte in der Tasche mit, selbst bei schlechtem Netz. Die App lässt sich vierzehn Tage kostenlos testen.