Rucksack

#Schule#packen#Sachen#Tasche#Ausflug

Richtig packen heißt für ein Kind, mehrere Dinge gleichzeitig im Kopf zu halten: Stundenplan, was mitkommt, wo gerade alles liegt. Die Bildkarten unten holen die Liste aus dem Kopf in den Flur.

Ein blauer Rucksack mit einer hellblauen Vordertasche, einem gelben Reißverschluss und grünen Seitentaschen.

Rucksack

Ein blauer Rucksack mit einer hellblauen Vordertasche, einem gelben Reißverschluss und grünen Seitentaschen.

Über diese Bildkarten

Den Rucksack zu packen ist eine Aufgabe der Handlungsplanung im Tarnmantel des Alltäglichen. Das Kind muss die heutigen Stunden im Kopf haben, sie in Gegenstände übersetzen, jeden Gegenstand im Haus aufspüren und alles in eine Tasche bekommen – bevor ihr losmüsst. Fehlt etwas, fällt es erst am Vormittag auf, wenn die Lehrkraft danach fragt.

Mit Bildkarten liegt die Packliste außerhalb des Kindes. Die Karten zeigen nicht nur 'was', sondern eine Reihenfolge: erst Federmäppchen, dann die Bücher des Tages, dann der Sportbeutel falls Sport ansteht, dann Brotdose, dann Trinkflasche. Mit fester Reihenfolge muss das Kind nicht jeden Morgen bei null anfangen, und Sie müssen nicht im gleichen Ton dasselbe erinnern.

Konkreter Tipp: Zwei Versionen anlegen – eine Basisliste (täglich) und einen Zusatz pro Wochentag (Sportzeug Dienstag, Werkkittel Donnerstag). So tauchen die Extras nur auf, wenn sie gebraucht werden. In Routined liegen beide nebeneinander im Flur, sodass die richtige Liste den Tag begleitet, statt jeden Morgen von vorn gepackt zu werden.