Lunchboxen machen
Lunchboxen drehen sich um morgen, eine Zeit, die schwer vorstellbar ist. An alles zu denken, was hineingehört, verlangt Planung im Voraus. Die Bilder unten machen die unsichtbare Liste sichtbar, damit Brot, Obst und Getränk in der Box landen.
♀Lunchbox machen
Ein Mädchen packt eine Lunchbox mit Sandwich, Apfel, Trauben und Saft.
Über diese Bildkarten
Eine Lunchbox zu packen heißt, an einen Tag zu denken, den es noch nicht gibt. Das Kind muss sich das Mittagessen von morgen vorstellen, sich erinnern, was üblicherweise hineingehört, und schon heute Abend alles zusammentragen. Das ist abstrakte Arbeit, und genau deshalb sind das Obst oder das Getränk leicht vergessen, oder man bleibt stecken und kommt gar nicht erst los.
Bildkarten verlagern die Planung vom Kopf auf den Tisch. Wenn jeder Teil auf einem Bild liegt, Brot, Obst, etwas zu trinken und eine kleine Zugabe, wird die Liste zu etwas, dem das Kind mit den Augen folgen kann, statt es im Gedächtnis zu halten. Es wird auch klar, wann die Box vollständig ist.
Ein konkreter Tipp ist, die Bilder in derselben Reihenfolge anzuordnen, in der die Dinge im Kühlschrank und im Schrank stehen, damit das Kind herumgehen und eines nach dem anderen sammeln kann. Das Packen wird so zu einer Runde statt zu einem Ratespiel. In der App Routined kannst du die Lunchbox-Routine speichern und jeden Abend aufrufen, damit sie zur festen Gewohnheit wird.