Samstagssüßigkeiten
Sieben Tage sind für ein Kind eine abstrakte Strecke. Ohne etwas zum Anschauen wird die Süßigkeitentüte zur täglichen Frage statt zur Wartesache. Die Bildkarten unten verwandeln das Warten in eine Reihe von Feldern zum Abhaken.

Süßigkeitenhaufen und Kalender
Ein Haufen verpackter Süßigkeiten mit einem Kalendersymbol, das die Zahl 7 anzeigt.
♂Junge mit Samstagssüßigkeitentüte
Ein glücklicher Junge hält eine Tüte mit Süßigkeiten und nimmt ein Stück heraus. Die Tüte ist mit "SAT" und einem Männlichkeitssymbol gekennzeichnet.

Kalender und Samstagssüßigkeiten
Ein Kalender mit der Zahl 7 eingekreist, neben einem Haufen Süßigkeiten wie Lutscher, Schokolade und Gummibonbons.
Über diese Bildkarten
Der Begriff Samstag setzt voraus, dass man versteht, wie eine Woche aufgeteilt ist, und diese gedankliche Ordnung braucht Jahre, bis sie sitzt. Für ein jüngeres Kind ist es nicht selbstverständlich, dass Dienstag eine andere Art Tag ist als Samstag, und deshalb kommt die Süßigkeitenfrage immer wieder, oft lauter, je näher das Wochenende rückt.
Wenn die Tage als sieben Bildfelder liegen und nur eines die Süßigkeiten enthält, wird die Abstraktion plötzlich grafisch. Das Kind kann auf den aktuellen Tag zeigen, sehen, wie viele übrig sind, und schon das Suchen mit dem Finger genügt oft, um die Erwartung zu beruhigen. Niemand muss über eine Regel streiten, die man abzählen kann.
Ein konkreter Tipp: lass das Kind nach dem Abendessen einen Sticker auf jedes erledigte Feld kleben, damit der Tag ein klares Ende bekommt. Es geht schnell, aber das Ritual selbst wird zu dem, worauf sich das Kind in der Woche freut, nicht nur die Süßigkeit. In der Routined-App kannst du eine Reihe aus sieben Tagen mit einem Samstagsbild am Ende bauen und das Kind jeden Abend abhaken lassen.