Einen Donut essen

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Süß, fettig, klebrig, intensiv: ein Donut ist eine sensorische Belohnung, bei der das Aufhören schwerfällt. Eine Bildfolge macht klar, was davor, dabei und danach passiert, damit der Geschmack bleiben darf, ohne dass der Nachmittag entgleist.

Ein Junge isst einen weiß glasierten Donut mit Streuseln.

Einen Donut essen

Ein Junge isst einen weiß glasierten Donut mit Streuseln.

Über diese Bildkarten

Nicht der Donut selbst wird zum Problem, sondern alles drumherum: der erste Bissen löst Geschmack und Belohnung gleichzeitig aus, die Finger sind in Sekunden klebrig, und das Gehirn fragt schon nach dem nächsten, bevor ein Glas Wasser auf dem Tisch steht. Den ganzen Ablauf vorab visuell durchzugehen, gibt dem Moment einen eigenen Rahmen, statt ihn an den Rändern auslaufen zu lassen.

Geht den Bildfluss vorher durch, damit das Kind sieht, was zum Donut gehört: der Teller, die Serviette, das Glas daneben, ein fester Platz am Tisch. Wenn die Grenzen schon zu Beginn da sind, fällt das Aufhören nach einem leichter, als im Moment Nein zu sagen, in dem der Zucker schon wirkt.

Ein praktischer Tipp: legt direkt nach dem Donut eine Karte mit Wasser ein, dann wird der Mund gespült und die Finger werden gewaschen, bevor etwas anderes angefasst wird. Mit Routined lassen sich Snack-Routinen und Alltagsmomente in derselben Planung zusammenhalten, mit 14 Tagen Testzeit, die in ein Abo übergeht.