Süßigkeiten

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Süßigkeiten sind kurz, intensiv und fast immer folgt ein Knall: warum muss das jetzt schon vorbei sein? Die Bilder hier unten helfen euch, sowohl den Moment selbst als auch das, was danach kommt, sichtbar zu machen.

Ein Lutscher, ein eingewickeltes Bonbon und mehrere kleine runde Süßigkeiten.

Süßigkeiten

Ein Lutscher, ein eingewickeltes Bonbon und mehrere kleine runde Süßigkeiten.

Über diese Bildkarten

Das Schwierigste an Süßigkeiten ist selten die Süßigkeit selbst – es ist die Sekunde, nachdem das letzte Stück weg ist. Die Stimmung sackt ab, die Fragen kommen, und was als Nächstes ansteht, trifft auf einen Widerstand, der vor der Tüte nicht da war. Bildkarten verschieben den Fokus vom Verbot (jetzt ist Schluss) zu einer Reihenfolge, die das Kind im Voraus sehen kann.

Legt drei Bilder aus: wie viel Süßes es gibt, wo ihr es esst, und was direkt danach folgt – Zähneputzen, ein Glas Wasser, ein Buch. Wichtig ist, dass das Danach-Bild von Anfang an da ist und nicht erst eingeführt wird, wenn der Einbruch schon läuft. Dann werden die Süßigkeiten Teil einer Abfolge und nicht ein isolierter Gipfel, von dem man wieder herunter muss.

Ein konkreter Tipp: zählt die Stücke gemeinsam, bevor ihr anfangt, und legt sie auf einen Teller neben das Bild der nächsten Aktivität. Wenn der Teller leer ist, zeigt ihr auf das nächste Bild, statt etwas zu sagen. In der Routined-App lässt sich der Süßigkeiten-Moment als eigene kurze Routine bauen, mit klarem Anfang und Ende.