Bewegung
Das Schwere am Sport ist selten die Bewegung selbst, sondern die Minute davor: Gedanken an Leistung, Vergleich, die eigenen Körpersignale. Wenn der Plan in Bildern vor einem liegt, ersetzt eine äußere Struktur das innere Verhandeln. Die Bildkarten findest du unten.
♂Junge treibt Sport
Ein fröhlicher Junge läuft, umgeben von verschiedenen Sportgeräten: einem Basketballkorb, einem Tennisschläger, einem Fußball, einem Baseballschläger, einer Baseballkappe, einem Tennisball und einem Baseball.
Über diese Bildkarten
Motivation zum Sport ist mehr Verhandlung als Kondition. Bevor das Kind sich überhaupt bewegt, läuft eine innere Debatte: Wird das peinlich, kommentiert jemand, wie wird sich der Körper danach anfühlen? Diese Debatte kostet mehr Energie als die Aktivität selbst.
Bildkarten beruhigen die Verhandlung, indem sie den Ausgang vorhersehbar machen. Wenn die Karten Aufwärmen, eine Hauptaktivität und einen Abschluss zeigen, weiß das Kind im Voraus, dass es um ein abgegrenztes Stück geht und nicht um eine offene Forderung. Es ist der Unterschied zwischen einem Sprung in den See und dem Gang die Leiter am Steg hinunter, dasselbe Wasser, völlig anderer Einstieg.
Ein konkreter Hinweis: Lass das Kind eines der Bilder in der Sequenz mit aussuchen, zum Beispiel das Aufwärmen. Ein Teil des Plans zu besitzen, nimmt ein wenig vom Leistungsgefühl aus der Situation. Wenn das Format vertraut ist, kannst du die Einheit als wiederkehrende Routine in Routined anlegen, damit der Start so bekannt wird wie das Zähneputzen und die Verhandlung weniger Angriffsfläche hat.