iPad und Spielzeug
Zwischen einem Bildschirm und einem Spielzeug gewinnt fast immer der Bildschirm. Nicht weil das Spielzeug langweilig ist, sondern weil das Gehirn das wählt, was am schnellsten reagiert. Die Bildkarten unten helfen, dieses Ungleichgewicht zu strukturieren.

iPad und Spielzeug
Ein iPad lehnt an einem blauen Baustein. Daneben stehen ein rotes Spielzeugauto und ein gelber Teddybär.
Über diese Bildkarten
Wenn das iPad gleichzeitig herumliegt wie die Lego-Kiste auf dem Boden, ist die Wahl schon getroffen. Die Belohnung des Bildschirms ist so unmittelbar, dass das Spielzeug einfach nicht mithalten kann. Es ist auch keine Disziplinfrage, es geht um Dopaminkurven. Liegen beide Optionen sichtbar da, wird das Zuhause zu einer Dauerverhandlung.
Bildkarten, die iPad und Spielzeug als getrennte Karten zeigen, nicht parallel, geben deinem Kind etwas zum Festhalten, bevor die innere Wahl passiert. Ihr könnt die Karten abwechseln: zuerst mit den Klötzen bauen, dann iPad für eine festgelegte Zeit, dann wieder etwas Körperliches. Wird die Reihenfolge sichtbar, ist die Spielzeit kein Warm-up mehr für den Bildschirm, sondern eine eigene Zeit mit eigenem Wert.
Ein Tipp: ist die iPad-Karte oben, leg das Spielzeug in eine Kiste, damit es nicht visuell konkurriert. Ist die Spielzeug-Karte aktiv, leg das iPad außer Sicht. Möchtest du einen Timer zwischen den Abschnitten und den Wechsel klarer machen, kannst du die Bilder in der Routined-App zu einer Abfolge verknüpfen und vierzehn Tage kostenlos testen.