Lesen

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Lesen anzufangen verlangt drei Entscheidungen: Buch wählen, sich hinsetzen, im Text bleiben, und jede kann hängen. Die Bildkarten unten tragen den Start, damit das Lesen selbst einfach bleiben darf.

Ein fröhlicher Junge liest ein rotes Buch.

Buch lesen

Ein fröhlicher Junge liest ein rotes Buch.

Über diese Bildkarten

Es geht hier nicht darum, dass ein Kind nicht lesen will. Es geht um drei Schritte zwischen dem Gedanken lies ein bisschen und dem tatsächlichen Sitzen mit offenem Buch: welches wählen, wo lesen, und mit dem Blick dortbleiben. Jeder kleine Sprung kostet Energie, und wenn etwas stockt, ist nicht der Text, sondern der Weg dorthin zu lang geworden.

Bildkarten geben diesem Weg Ränder. Wenn das Kind das Bild sieht, ein Buch aus dem Regal zu nehmen, sich in den Sessel zu setzen und die erste Seite zu öffnen, wird die Aufgabe zu einer Handlung statt zu einem vagen Wunsch. Das hilft dem Kind, das gerne liest, aber schwer anfängt, ebenso wie dem, das Lesen anstrengend findet und ruhige Struktur ringsum braucht.

Ein Tipp: leg ein Lesezeichen an die Stelle, an der ihr beginnen wollt, bevor das Kind sich setzt. So beginnt das Lesen nicht damit, die Stelle zu suchen, und der erste Satz kommt schnell. Wer die Lesegewohnheit über die Zeit mit Bildern und sanften Erinnerungen verfolgen möchte, kann Routined vierzehn Tage testen.