Müll
Der Widerwille gegen den Müll sitzt meist in der Nase und in den Händen und nicht in der Faulheit, und eine Tüte, die riecht, macht den Weg zur Tonne schwerer, als er aussieht. Die Bildkarten unten zeigen den ganzen Weg vom Küchenschrank bis zum Deckel der Tonne.

Voller Mülleimer
Eine volle Mülltonne, deren Deckel schief aufliegt und aus der Abfall herausschaut.
Über diese Bildkarten
Der Geruch kommt zuerst, sobald die Schranktür aufgeht, und er reicht schon aus, damit die ganze Aufgabe abstoßend wirkt. Dann folgen die Tüte, die unten klebt, der Knoten, der halten soll, und ein Weg nach draußen mit etwas, das tropfen kann. Keines dieser Details ist sichtbar, wenn ein Erwachsener sagt, das dauert doch nur zwei Minuten.
Bilder machen das Unangenehme vorhersehbar. Das Kind sieht vorher, dass die Tüte zuerst zugebunden wird, dass sie am Knoten und nicht unter dem Boden getragen wird und dass der Deckel mit dem Fuß aufgeht. Aus einem diffusen Ekelgefühl wird eine kurze Reihe von Handlungen mit klarem Ende. Für Kinder, die stark auf Gerüche und klebrige Flächen reagieren, entscheidet genau diese Vorhersehbarkeit.
Ein konkreter Kniff: Lege eine zusätzliche leere Tüte auf den Boden des Eimers, bevor die neue eingesetzt wird, dann muss beim nächsten Mal niemand das Nasse anfassen. Wenn du die Aufgabe über die Woche verfolgen willst, kannst du sie in Routined anlegen, wo die Bilder mit der Reihenfolge unter Geschwistern kombiniert werden. Die App lässt sich 14 Tage kostenlos testen.
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