Staubwischen
Staubwischen ist undankbar, denn der Staub ist kaum zu sehen und die Fläche wirkt hinterher gleich. Die Karten unten geben deinem Kind einen Halt, wenn das Ergebnis allein nicht reicht.
♂Fegen
Ein Besen und Kehrblech werden verwendet, um Staub und Schmutz aufzufegen.
♂Abstauben
Eine Hand hält einen Staubwedel und wischt Staub von einer Oberfläche.
♀Staubwischen
Eine Person wischt Staub mit einem gelben Staubwedel, umgeben von einer Staubwolke.
Über diese Bildkarten
Das Problem beim Staubwischen ist nicht die Technik, sondern die Motivation. Beim Saugen wird der Teppich sichtbar sauberer, beim Wischen verschwindet der Saftfleck. Staub aber ist von Anfang an unsichtbar, das Kind arbeitet also auf ein Ergebnis hin, das niemand sieht. Genau dort steigen viele aus.
Bildkarten gleichen die fehlende Belohnung aus, indem sie den Vorgang selbst messbar machen. Wenn jede Fläche ein eigenes Bild ist — das obere Regalbrett, der Fernsehschrank, das Fensterbrett — wird für jeden Schritt etwas abgehakt, auch wenn der Staub unsichtbar bleibt. Die Abfolge wird zur Belohnung, nicht die saubere Fläche.
Ein kleiner, konkreter Trick: Lege ein dunkles Tuch auf den Tisch und lass dein Kind das Staubtuch ab und zu darüber ausschütteln. Plötzlich wird der Staub sichtbar und die abstrakte Aufgabe bekommt einen handfesten Beweis. Möchtest du das Staubwischen in eine Samstagsroutine mit anderen Schritten einbauen, kannst du den ganzen Vormittag in Routined planen und die App 14 Tage kostenlos testen.