Wäsche abholen
Auf dem Papier ist der Weg zwischen Waschküche und Zimmer kurz, doch mit einem Korb, der die Sicht nimmt und an den Armen zieht, wächst er mit jedem Meter. Die Bildkarten hier unten teilen den Weg in Etappen, damit das Ende schon vor dem Anheben sichtbar ist.
♀Mädchen trägt den Wäschekorb
Ein Mädchen trägt einen vollen Wäschekorb vor sich her.
♀Frau sammelt die Wäsche ein
Eine Frau bückt sich und legt Kleidung in einen Wäschekorb.
Über diese Bildkarten
Ein voller Wäschekorb ist schwerer, als er aussieht, und lässt sich nicht tragen, ohne dass die Ellbogen gerade zur Seite stehen. Türen werden enger, Treppen steiler und der Weg zwischen Waschküche und Zimmer wächst mit jedem Schritt, vor allem wenn dein Kind nicht weiß, wie viele Schritte noch übrig sind. Was zuerst ausgeht, ist selten die Kraft, sondern die Lust, etwas fortzusetzen, das sich endlos anfühlt.
Deshalb nützen Bildkarten hier am meisten, indem sie den Weg zerlegen. Karten fürs Holen des Korbs, fürs Tragen ins Zimmer, fürs Abstellen und fürs Einräumen machen den Auftrag messbar, und einen messbaren Auftrag hält man durch. Ein Tipp, der genau zur Wäsche passt: Teil die Ladung in zwei leichte Gänge statt in einen schweren, und lass dein Kind das Weiche und Leichte tragen, etwa Handtücher, während du den Rest nimmst. Zwei kurze Gänge fühlen sich kürzer an als ein langer.
Mit der App Routined legst du das Wäscheholen als wiederkehrenden Schritt an und siehst, wie oft es tatsächlich erledigt wird. Vierzehn Tage sind dabei, bevor das Abo beginnt.
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