Wäschekorb

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Der Wäschekorb wirkt für Erwachsene selbstverständlich: schmutzig hier, sauber dort. Für ein Kind ist der Boden näher, schneller und braucht kein Zielen. Die Bildkarten unten machen die Funktion des Korbs sichtbar.

Ein Korb gefüllt mit bunter Kleidung, bereit zum Waschen.

Wäschekorb

Ein Korb gefüllt mit bunter Kleidung, bereit zum Waschen.

Über diese Bildkarten

Der Wäschekorb ist eines der am meisten unterschätzten pädagogischen Werkzeuge im Haus. Er löst ein konkretes Problem – wohin gehören schmutzige Sachen – aber nur, wenn das Kind tatsächlich zum Korb läuft statt zur nächstbesten freien Fläche. Für viele Kinder ist die Belohnung, die Socken auf den Boden fallen zu lassen, sofort spürbar, während der Korb eine Drehung nach rechts und eine bewusste Handlung verlangt.

Bildkarten verschieben den Fokus von Worten auf Orte. Eine Karte mit einer schmutzigen Socke neben einer Karte des Korbs, an der Zimmertür des Kindes, wird zur Erinnerung, die nicht nervt. Hängen die Karten auf Augenhöhe, ist der Weg kürzer, als wenn aus der Küche gerufen wird.

Ein konkreter Tipp: Stell den Korb dorthin, wo das Kind sich tatsächlich auszieht, nicht wo er am ordentlichsten aussieht. Steht er eine Etage tiefer im Hauswirtschaftsraum, verliert er jedes Mal gegen den Boden. Steht er neben dem Bett mit einer Karte daneben, wird er zum Weg des geringsten Widerstands. Wer das mit einer Abendroutine verbinden möchte, kann die ganze Abfolge in Routined aufbauen, 14 Tage kostenlos testbar.