Zuhause

#zuhause#alltag#sicherheit#entspannung#wohnen

Zuhause läutet keine Glocke das Nächste ein. Das klingt nach Freiheit, doch für viele Kinder wiegt offene Zeit schwerer als ein Schultag. Die Bildkarten unten helfen, einen lockeren Rhythmus aufzubauen.

Ein Comic-Junge steht neben einem roten Haus mit blauem Dach und einem roten Herz auf dem Dach.

Zuhause

Ein Comic-Junge steht neben einem roten Haus mit blauem Dach und einem roten Herz auf dem Dach.

Über diese Bildkarten

Die Schule bringt eingebaute Haltepunkte mit: Pause, Stunde, Mittag, Pause. Zuhause fällt dieses Gerüst komplett weg. Viele Kinder können einen Abend oder einen Wochenendmorgen nicht füllen, ohne etwas, woran sie sich halten können, und was nach Faulheit aussieht, ist oft Unruhe vor zu vielen offenen Entscheidungen.

Bildkarten zuhause sind nicht der Versuch, einen Schulstundenplan zu kopieren. Es geht darum, dem Tag drei oder vier Anker zu geben – Zwischenmahlzeit, Bewegung, eine Weile am Tisch, Ruhe vor dem Schlafengehen – als Karten, die das Kind selbst verschieben kann. So wird daraus keine Steuerung, sondern eine Karte, die das Kind liest.

Konkreter Tipp: Legen Sie Vormittag und Nachmittag als zwei getrennte Sequenzen an, nicht als ein langes Band. 'Wir sind jetzt im Nachmittagsblock' lässt sich leichter halten als sieben Schritte vom Frühstück bis zum Zubettgehen. In Routined lassen sich Blöcke pro Wochentag speichern, sodass Wochentag und Wochenende ihren eigenen Rhythmus bekommen, ohne jedes Mal neu zu zeichnen.