Brille putzen
Fingerabdrücke, Essensfett und etwas Staub legen sich als Schleier auf die Gläser, an den sich das Auge in wenigen Stunden gewöhnt. Wer die Brille trägt, merkt es fast nie selbst, doch alles wird eine Spur unschärfer – die Schritte unten machen daraus eine kleine eigene Routine.

Brille
Eine Brille mit sauberen hellblauen Gläsern und schwarzem Gestell.
Über diese Bildkarten
Von innen ist es nicht zu sehen. Der Schmutz auf einem Brillenglas baut sich langsam auf, ein paar Fingerabdrücke beim Frühstück, etwas Fett von der Wange, Staub aus der Jackentasche, und die Sicht wird genau in dem Tempo schlechter, in dem sich das Auge daran gewöhnt. Ein Kind, das den ganzen Tag durch trübe Gläser schaut, sagt selten, dass etwas unscharf ist, denn so sieht die Welt seit heute Morgen aus. Es zeigt sich stattdessen darin, dass Lesen anstrengt, Licht blendet oder die Konzentration früher nachlässt als sonst.
Bildkarten machen aus dem unsichtbaren Schmutz einen Schritt, an den man sich trotzdem erinnern kann. Bilder von der Brille, dem Tuch und den sauberen Gläsern ergeben eine kurze Reihe, der dein Kind allein folgen kann, ohne dass jemand vorher beurteilen muss, wie schmutzig die Gläser sind.
Kopple das Putzen an etwas, das ohnehin täglich passiert, zum Beispiel direkt ans Zähneputzen am Morgen, und lege das Tuch in dieselbe Schublade wie die Zahnbürste. Papier und T-Shirts zerkratzen die Beschichtung, deshalb macht ein Mikrofasertuch an einem festen Platz den Unterschied. Wer die Morgenroutine mit Bildern und Haken sammeln möchte, kann Routined 14 Tage kostenlos testen.