Brillenetui

#brille#etui#sehhilfe#augen#aufbewahrung

Ein Brillenetui gehört an genau einen Platz, doch die Erinnerung daran, wo es zuletzt lag, erscheint selten, bevor man schon sucht. Die Bilder unten geben dem Auge etwas, woran sich die Routine festhakt.

Ein blaues Brillenetui mit einer schwarzen Brille, die an einer Seite herausragt.

Brillenetui

Ein blaues Brillenetui mit einer schwarzen Brille, die an einer Seite herausragt.

Über diese Bildkarten

Kleine Gegenstände mit festen Plätzen sind tückisch für ein Gehirn, das ständig zur nächsten Sache unterwegs ist. Das Brillenetui ist ein Klassiker – es wird geöffnet, abgelegt und fällt eine halbe Sekunde später aus der Aufmerksamkeit. Am Morgen liegt es nicht, wo es soll, und der Tag beginnt mit Suchen statt mit Start.

Bildkarten wirken, weil sie die Gedächtnisarbeit aus dem Kopf in eine äußere Schrittfolge verschieben. Ein Bild vom Zusammenklappen der Brille, eins vom weichen Hineinlegen, eins vom Schließen mit Klick und eins vom genauen Regalbrett oder der Schublade, wohin es gehört – das bindet die Handlung an einen Ort. Die Verbindung wird stärker, wenn das Bild jedes Mal in derselben Reihenfolge wiederkommt.

Ein konkreter Tipp: gib dem Etui ein sichtbares Zeichen – einen Aufkleber, einen farbigen Punkt oder einen kleinen Rahmen auf dem Regal – und fotografiere genau diese Stelle als letzten Bildschritt. Das Auge sucht dann nach einem vertrauten Bild, nicht nach einem Objekt unter vielen. Um Schritte über die Routinen des Tages zu verbinden, lässt sich Routined vierzehn Tage kostenfrei ausprobieren.