Haare waschen
Das Shampoo riecht stark, das Wasser findet seinen Weg in die Augen, und die Finger bleiben in Knoten hängen. Haarewaschen ist mehrere Eindrücke übereinandergeschichtet. Die Bilder unten trennen sie auf.
♂Haare waschen
Eine Person wäscht sich die Haare mit Shampoo unter der Dusche.
♀Haare waschen
Eine Person wäscht ihre Haare mit Shampoo.
♀Haare waschen
Eine Person mit Pony wäscht ihre Haare mit Shampoo.
Über diese Bildkarten
Der Grund, warum Haarewaschen so schwer wirkt, ist, dass alle unangenehmen Eindrücke gleichzeitig kommen. Ein starker Duft füllt das ganze Bad, das Wasser läuft auf einer unvorhersehbaren Bahn und die Finger stoßen mitten in allem auf Knoten. Drei Dinge, die einzeln zu schaffen wären, werden zusammen überwältigend, und dann ist es nachvollziehbar, dass das Kind sofort fertig sein will.
Bildkarten trennen die Momente in der Zeit. Sieht das Kind Haare nass machen, etwas Shampoo nehmen, einreiben, ausspülen und versteht, dass das Shampoo nicht ewig bleibt, wird der Geruch Teil einer Abfolge statt eines Dauerzustands. Genauso wird das Kämmen zu einer eigenen Station statt einer Überraschung mitten im Schaum.
Ein konkreter Tipp speziell fürs Haarewaschen: leg ein Bild von einem Handtuch über den Augen für den Spülschritt mit hinein. Das ist ein ganz anderer Schutz als nur die Augen zuzukneifen, und mehrere Kinder halten das Waschen deutlich länger durch, wenn sie wissen, dass der physische Schild Teil des Plans ist. Du kannst Haarewaschen zusammen mit Duschen und Trocknen zu einer längeren Routine in Routined verbinden, damit das Kind jedes Mal dieselbe ruhige Reihenfolge bekommt.