Schminke und Haare
Eine Bürste, die an der Kopfhaut zieht, und Schminke, die klebrig wirkt, lassen die Zeit vor dem Spiegel in die Länge ziehen. Mit einem eigenen Bild pro Handgriff sieht man leichter, was noch übrig ist. Die Schritte stehen gleich darunter.
♀Schminke und Haare
Ein Mädchen kämmt die Haare und trägt vor einem Spiegel Lippenstift auf.
Über diese Bildkarten
Eine ziehende Bürste und Schminke, die an der Haut klebt, lassen Schminke und Haare länger wirken, als sie dauern. Wenn ein Kind nicht weiß, wie viele Handgriffe noch kommen, ist jeder unangenehme Moment schwerer auszuhalten, und der Spiegel wird zu einem Ort, den man meidet.
Mit Bildkarten sieht das Kind den ganzen Ablauf vor sich: Bürste anfeuchten, Haare teilen, Spange befestigen, ein Tupfer Rouge. Der unangenehme Griff wird zu einem von mehreren markierten Schritten statt zu einem endlosen Gefühl. Das nahende Ende zu sehen macht das Ziepen und Kleben unterwegs leichter erträglich, und das Kind kann mitzählen, statt zu raten, wie viel noch übrig ist.
Ein konkreter Tipp: Lege den empfindlichsten Schritt, oft das Haarebürsten, früh in die Bildreihe, damit er nicht vorne als etwas Beängstigendes hängen bleibt. So weiß das Kind, dass das Schwere bald geschafft ist. Wenn du eigene Schritte digital zusammenstellen möchtest, hilft die Routined-App mit Bild, Reihenfolge und einem sanften Timer, vor dem Spiegel den Faden zu behalten.