Sonnencreme benutzen
Schwierig ist selten die Creme selbst. Es ist der kalte Klecks, der Parfümduft und das klebrige Gefühl, das eine Weile bleibt. Die Bildkarten unten zerlegen den Moment in ruhigere Schritte.
♂Junge hält Sonnencreme
Ein lächelnder Junge hält eine Flasche Sonnencreme. Etwas Sonnencreme ist auf seinem Arm sichtbar.
♂Junge trägt Sonnencreme auf
Ein lächelnder Junge, der Sonnencreme auf seinen Arm aufträgt. Ein Sonnensymbol ist im Hintergrund zu sehen.
♂Kleiner Junge trägt Sonnencreme auf
Ein kleiner Junge, der Sonnencreme aus einer Tube auf seinen Arm drückt.
♀Frau trägt Sonnencreme auf
Eine Frau, die Sonnencreme aus einer Tube auf ihren Arm drückt.
♀Sonnencreme auftragen
Eine Illustration einer Frau, die Sonnencreme auf ihren Arm aufträgt.
Über diese Bildkarten
Sensorisch ist Sonnencreme jedes Mal eine kleine Überraschung. Kalter Klecks auf warmer Haut, parfümierter Geruch und eine klebrige Schicht, die eine Minute bleibt, bevor sie einzieht. Wenn das Kind nicht weiß, was genau kommt, fällt die Reaktion oft größer aus als das eigentliche Gefühl.
Bildkarten gleichen das aus. Den Klecks in der Handfläche zu sehen, das Einreiben an Armen, Beinen und Gesicht der Reihe nach, und am Ende ein Bild von trockener Haut, lässt den Körper sich darauf einstellen. Die kalte erste Sekunde wird zu einem bekannten Punkt statt zu etwas, das übernimmt.
Ein konkreter Tipp: wärme die Creme ein paar Sekunden zwischen deinen Handflächen, bevor sie das Kind berührt, und lass es wählen, ob Schultern oder Beine zuerst dran sind. Wenn der Ablauf sitzt, kannst du ihn in der Routined-App neben Anziehen und Aufbruch zusammensetzen, damit der ganze Vormittag in einem vertrauten Fluss läuft.