Umziehen

#Kleidung#Anziehen#Umziehen#Kleider wechseln#Shorts

Umziehen ist nicht nur Stoff wechseln. Es ist eine Grenze zwischen draußen und drinnen, Spielen und Abendessen, Tag und Abend. Die Bildkarten unten machen genau diesen Übergang sichtbar.

Ein Junge zieht eine gelbe Shorts über seine graue Hose an. Er trägt außerdem ein blaues T-Shirt und ein blaues Stirnband.

Shorts anziehen

Ein Junge zieht eine gelbe Shorts über seine graue Hose an. Er trägt außerdem ein blaues T-Shirt und ein blaues Stirnband.

Über diese Bildkarten

Der Wechsel selbst ist eine Grenze. Auf der einen Seite liegt etwas, in dem das Kind schon drin ist – Spielen, draußen sein, ein Film – und auf der anderen Seite wartet etwas anderes. Deshalb kann das Umziehen größer wirken, als es aussieht: nicht die Hose ist das Problem, sondern das Verlassen dessen, was gerade lief.

Mit Bildkarten bekommt der Übergang einen eigenen Platz. Ein Vorher-Bild, ein Wechsel-Bild, ein Nachher-Bild – drei Schritte, an denen das Kind die Bewegung festmachen kann. Etwas zu beenden fällt leichter, wenn sichtbar ist, dass eine neue Szene schon bereitliegt. Kinder mit starken Sinnesreaktionen profitieren besonders davon, die nächste Garnitur vorher zu sehen, damit kratzige Etiketten oder kalter Stoff nicht mitten im halb angezogenen Moment zur Überraschung werden.

Ein konkreter Tipp: Lege das nächste Outfit in der Reihenfolge bereit, in der es angezogen wird, damit das Bild in der App und der Kleiderstapel dasselbe sagen. In der Routined-App kannst du den Wechsel als kurze eigene Routine zwischen zwei größeren Tätigkeiten markieren, sodass das Kind ihn als etwas Eigenes sieht und nicht nur als Unterbrechung.