Strickjacke

#Kleidung#Pullover#Strickwaren#Oberteil#Kleidungsstück

Eine Strickjacke ist kein Pullover, den man über den Kopf zieht – es sind Knöpfe, Ärmelbündchen und ein Stoff, der oft mehr kratzt, als man denkt. Die Bilder unten zerlegen die Schritte in der Reihenfolge, in der die Hände sie tatsächlich machen.

Eine blaue Strickjacke mit beigem Besatz und drei braunen Knöpfen, vorne offen dargestellt.

Blaue Strickjacke

Eine blaue Strickjacke mit beigem Besatz und drei braunen Knöpfen, vorne offen dargestellt.

Eine blau-grüne Strickjacke mit drei braunen Knöpfen, vorne geschlossen dargestellt.

Blau-grüne Strickjacke

Eine blau-grüne Strickjacke mit drei braunen Knöpfen, vorne geschlossen dargestellt.

Über diese Bildkarten

Der Unterschied zwischen einer Strickjacke und einem Pullover liegt darin, dass die Strickjacke die Hände zweimal arbeiten lässt: erst die Arme hinein, dann die Knöpfe in der richtigen Reihenfolge. Für kleine Finger sind Knöpfe eine der schwersten feinmotorischen Aufgaben des ganzen Morgens – ein kleines Loch, eine kleine Scheibe, ein Griff, der richtig gewinkelt sein muss. Der Ärmel hat zudem die hartnäckige Angewohnheit, in den Ärmel der darunterliegenden Schicht zu rutschen, sodass ein Arm auf halbem Weg festsitzt.

Bildkarten für die Strickjacke wirken besser, wenn sie den Griff zeigen, nicht nur das Kleidungsstück. Ein Bild davon, wie das Ärmelbündchen mit einer Hand gezogen wird, während der Arm hineingleitet, eines davon, wie der Knopf zum Loch geneigt wird, eines vom Ergebnis. So geht es um den Körper, nicht nur um die Kleidung.

Ein konkreter Tipp: knöpft von oben nach unten und beginnt mit einem Knopf, der bewusst größer ist als die anderen – das gibt ein Erfolgsgefühl, bevor die Feinmotorik beginnt. In der Routined-App kann die Strickjacke ein eigener kleiner Schritt in der Morgenroutine mit eigenem Häkchen sein.