Hausaufgaben lesen

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Die Leseaufgabe verliert gegen alles, was gerade spannender ist, und ohne sichtbares Ende wirkt sie im Kopf des Kindes endlos und übergroß. Die Bildkarten unten zeigen Anfang, Ende und das, was danach wartet.

Ein Junge sitzt an einem Schreibtisch und liest ein Buch. Auf dem Schreibtisch liegen Papiere.

Ein Junge liest ein Buch an einem Schreibtisch

Ein Junge sitzt an einem Schreibtisch und liest ein Buch. Auf dem Schreibtisch liegen Papiere.

Über diese Bildkarten

Das Schwierige an der Leseaufgabe ist selten das Lesen selbst. Es ist, dass die Aufgabe wie eine Wolke über dem Nachmittag hängt, ohne klare Größe. Das Kind weiß nicht, wie lange sie dauert, und das Gehirn vergleicht ständig mit Lego, Tablet oder draußen sein. Jede Seite wird zur kleinen Verhandlung.

Bildkarten machen die Aufgabe messbar. Eine Karte für das Buch, eine für den Leseplatz, eine für die Seitenzahl oder Minuten, eine für das, was danach kommt. Wenn das Ende schon am Anfang sichtbar ist, fällt das Beginnen leichter. Auch Pausen werden einfacher, weil das nächste Bild genau zeigt, wo es weitergeht.

Ein konkreter Tipp: ein kleines Lesezeichen auf die Seite legen, an der die heutige Aufgabe endet, noch bevor das Buch geöffnet wird. Das Beenden wird zu einer Handlung, die das Kind selbst macht, nicht zur Debatte um eine weitere Seite. In der Routined-App lässt sich die Leseaufgabe als Abfolge mit Timer und Abhaken anlegen, sodass dieselbe Struktur jeden Nachmittag trägt. Die ersten 14 Tage kostenlos.