Bei den Großeltern spielen
Zu Hause weiß ein Kind, wo die Bausteine wohnen. Bei Oma und Opa liegen sie woanders, in einem Zimmer mit anderen Möbeln und anderen Erlaubnissen, und die Bildkarten unten machen das Spielen beim Besuch so vorhersehbar wie daheim.
♂Mit den Großeltern spielen
Ein Kind sitzt auf dem Boden und baut mit Bausteinen zusammen mit zwei älteren Personen.
Über diese Bildkarten
Ein Besuch bei Oma und Opa verlegt das Spiel in ein fremdes Zimmer. Das Spielzeug liegt vielleicht in einer Kommodenschublade statt im Regal, auf dem Teppich lässt sich schlecht bauen, und manche Dinge auf dem Couchtisch sind hübsch und bleiben, wo sie sind. Das Kind muss also die Sachen und die Grenzen neu finden, und gleichzeitig sind viele Menschen zu begrüßen.
Genau deshalb leisten Bildkarten beim Besuch so viel. Eine kurze Kartenfolge, die zeigt, wo die Bausteine geholt werden, wo sie ausgebreitet werden dürfen und wie sie vor der Heimfahrt zurück in die Kiste kommen, gibt dem Kind eine Karte für ein Haus, in dem es nur ab und zu ist. Die Bilder sagen auch den Großeltern etwas Nützliches: Das Spiel hat einen Anfang und ein Ende, und niemand muss es jedes Mal neu erfinden.
Nimm für die Folge ruhig ein Foto ihrer echten Spielzeugkiste und ihres echten Wohnzimmers. Eine wiedererkannte Ecke wirkt besser als eine allgemeine Illustration, wenn das Kind Bild und Raum verbinden soll. Mit Routined speicherst du eine Besuchsroutine auf dem Handy und holst sie schon im Flur hervor, und die App lässt sich vierzehn Tage ohne Kosten testen.