Bildschirmzeit Um 10

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Auf eine feste Uhrzeit zu warten ist schwer, wenn man jetzt will und nicht versteht, warum es noch nicht geht. Die Bildkarten zeigen, was vor zehn passiert, sodass das Warten einen Inhalt bekommt. Sieh hier unten, wie es aussehen kann.

Ein Junge hält ein Tablet hoch, das 10:00 Uhr mit einem Sonnensymbol anzeigt.

Bildschirmzeit um 10

Ein Junge hält ein Tablet hoch, das 10:00 Uhr mit einem Sonnensymbol anzeigt.

Über diese Bildkarten

Die Regel, dass der Bildschirm erst um zehn angeht, ist für die erwachsene Person glasklar, für das Kind aber rätselhaft. Warum nicht jetzt, wo das Tablet doch da liegt und alles bereit scheint? Dass die Zeit selbst entscheidet und nicht, wie sehr man will, kann sich unfair und unbegreiflich anfühlen.

Mit Bildkarten verschiebt sich der Fokus von einem Nein zu einer Reihenfolge. Das Kind sieht die Dinge, die vor der Bildschirmzeit kommen, vielleicht Frühstück, Anziehen und Spielen, und versteht, dass zehn danach kommt, nicht statt ihnen. Wenn das Warten einen sichtbaren Weg hat, lässt es sich leichter aushalten, denn dann geht es nicht mehr ums Verweigern, sondern darum, dass es noch nicht so weit ist.

Ein konkreter Tipp: setz den Bildschirm als letztes Bild in die Reihe, sodass er zum Ziel wird, auf das man hinarbeitet. Jeder erledigte Schritt davor bedeutet, dass zehn näher rückt, und das Kind hat das Gefühl, das Warten beeinflussen zu können, statt nur auf die Uhr zu schauen. Möchtest du die Morgenschritte bis zur Bildschirmzeit verbinden, kannst du die Reihe in der App Routined bauen.