Den Hund streicheln
Weiches Fell, Wärme und Bewegungen, die sich nicht immer vorhersehen lassen. Einem Hund zu begegnen heißt ebenso, das Tier zu lesen, wie das Streicheln selbst. Die Bildkarten unten zeigen, wie sich das Kind ruhig nähert und weiß, wo es berühren darf.
♂Den Hund streicheln
Ein Kind kniet und streichelt einen fröhlichen Hund am Kopf.
Über diese Bildkarten
Ein Hund ist kein Spielzeug, sondern ein lebendiges Wesen mit eigenem Willen, und das macht die Begegnung spannend und unberechenbar zugleich. Das Fell kitzelt, die Wärme überrascht, und plötzlich dreht der Hund den Kopf. Für Kinder, die Sinnesreize stark aufnehmen, kann all das auf einmal kommen und überwältigend werden, wenn niemand zeigt, wie es geht.
Deshalb lohnt es sich, das Streicheln in klare Schritte zu zerlegen, statt nur sei vorsichtig zu sagen. Mit visueller Unterstützung sieht das Kind die Reihenfolge: still stehen, den Hund schnuppern lassen, ruhig an der Seite oder am Rücken streicheln, nicht über den Kopf. Die Bilder geben auch eine Möglichkeit, über die Signale des Hundes zu sprechen, ein wedelnder Schwanz, angelegte Ohren, sodass das Kind lesen lernt statt zu raten.
Ein Tipp gerade für Tierbegegnungen: Übt zuerst zu Hause mit einem Bild eines ruhigen Hundes, bevor ihr einem echten begegnet. Dann weiß das Kind, was es erwartet, und ist im Moment sicherer. Mit Routined kannst du die Streichel-Schritte neben andere Teile einer Tierroutine legen und die App vierzehn Tage kostenlos testen. Die Bilder unten lassen sich auch ausdrucken und zum Besuch mitnehmen.