Gemeinsam Film schauen
Gemeinsam einen Film zu schauen bedeutet, bei der Wahl Kompromisse zu machen, nah beieinanderzusitzen und die Aufmerksamkeit zu teilen, statt selbst zu steuern. Mit Bildern, wer wählen darf und wie man sitzt, wird das Gemeinsame leichter. Schritte unten.
♀Gemeinsam Film schauen
Zwei Personen sitzen auf einem Sofa und schauen einen Fernseher mit einer Filmrolle und Popcorn auf dem Bildschirm.
Über diese Bildkarten
Das Soziale an einem gemeinsamen Filmabend liegt nicht im Film, sondern in allem drum herum: wer wählt, wo man sitzt und dass man am Tempo und Geschmack einer anderen Person teilhat. Für ein Kind, das lieber selbst bestimmt, kann das der schwere Teil sein, denn hier kann man nicht alles entscheiden und trotzdem dabei sein.
Bildkarten machen die unsichtbaren sozialen Regeln klar. Wenn die Bilder zeigen, dass heute eine Person entscheidet und nächstes Mal jemand anderes dran ist, dass man nebeneinandersitzt und alle dasselbe schauen, wird der Kompromiss verständlich statt ungerecht. Das Kind sieht, dass das Abwechseln über die Zeit fair ist, und nicht, dass genau dieses Mal verloren ist.
Ein konkreter Tipp: Mache ein eigenes Bild dafür, wer den Film wählen darf, und verschiebe jedes Mal eine Markierung zwischen den Gesichtern. So wird das Abwechseln greifbar und etwas, worauf man sich freut, statt darüber zu streiten. Wenn du die ganze Abendreihenfolge mit Abwechseln aufbauen möchtest, kannst du das in der Routined-App hinterlegen, sodass das nächste Mal schon sichtbar ist.