Gestalten

#gestalten#kunst#kreativität#malen#ideen

Gestalte etwas kann einladend klingen und doch leer wirken: eine leere Fläche ohne Richtung bietet nichts zum Festhalten. Die Bildkarten unten bieten Einstiege und Ideen, aus denen das Kind wählen kann.

Ein Mädchen bemalt eine Vase auf einer Töpferscheibe mit einem Pinsel.

Töpferei bemalen

Ein Mädchen bemalt eine Vase auf einer Töpferscheibe mit einem Pinsel.

Ein Mädchen malt eine Blume auf eine Leinwand auf einer Staffelei.

Eine Blume malen

Ein Mädchen malt eine Blume auf eine Leinwand auf einer Staffelei.

Eine Person zeichnet mit einem Stift auf einem Grafiktablett, voller Ideen.

Auf Tablet zeichnen

Eine Person zeichnet mit einem Stift auf einem Grafiktablett, voller Ideen.

Über diese Bildkarten

Freiheit kann lähmen. Mach, was du willst klingt großzügig, doch für viele Kinder ist die offene Fläche genau das, was bremst. Ohne Richtung wird die Frage was soll ich machen zu groß, und der Drang, der das Gestalten antreiben sollte, findet nichts zum Festhalten. Oft sitzt das Kind dann vor dem Material, ohne anzufangen, nicht aus Unlust, sondern aus Mangel an einem Einstieg.

Bildkarten helfen nicht, indem sie entscheiden, was das Kind machen soll, sondern indem sie Funken zur Auswahl bieten. Erscheinen ein paar mögliche Anfänge als Bilder, male etwas Blaues, bau einen Turm, schneide und klebe, wird das Offene begrenzt, ohne vorgeschrieben zu sein. Das Kind muss keine Idee aus dem Nichts erfinden, sondern kann eine herausgreifen und sie zur eigenen weiterführen lassen.

Ein konkreter Tipp: Biete drei Einstiege an und lass das Kind einen wählen, damit die Freiheit bleibt, aber die Leere verschwindet. Ist das Kind erst einmal dabei, können die Bilder beiseitegelegt werden, sie dienen nur dem Überschreiten der Schwelle. In der Routined-App kannst du eine Sammlung von Startideen anlegen, durch die das Kind blättern kann, wann immer die Lust am Gestalten einen Anstoß braucht.