Malen
Farbe an den Fingern kann großartig sein – oder am falschen Tag plötzlich zu viel. Die Bildkarten unten führen vom Aufbau bis zum Auswaschen der Pinsel.

Malen
Ein Farbeimer, ein Pinsel mit blauer Farbe, eine Farbrolle und Spritzer von roter, blauer und gelber Farbe.
Über diese Bildkarten
Malen ist eine der Tätigkeiten, bei denen die Sinne den Ton angeben. Der Geruch der Farbe, wie sie sich auf der Haut anfühlt und das Kratzen des Pinsels auf dem Papier entscheiden oft, ob ein Kind loslegt oder zurückweicht. Der Blickwinkel hier ist genau dieser taktile: eine Aktivität ohne Leistungsdruck, die trotzdem einen sichtbaren Anfang und ein sichtbares Ende braucht, bevor das Klecksen losgeht.
Mit Bildern sieht das Kind den ganzen Ablauf im Voraus. Es fällt leichter zuzustimmen, wenn klar ist, dass die Hände am Ende gewaschen werden und dass schon ein Platz für das nasse Bild bereitsteht. Schritt für Schritt wird auch deutlich, wann es in Ordnung ist aufzuhören – etwas, das mitten im Tun sonst schwerfallen kann.
Ein konkreter Tipp: Lege die Karte mit dem Handtuch oder dem feuchten Lappen früh in die Reihe, nicht ans Ende. So wird das Saubermachen von Anfang an als Teil des Ablaufs sichtbar, und die Hemmschwelle sinkt für ein zögerndes Kind. Wenn du eine eigene Variante mit Timer und Abhaken bauen willst, kannst du Routined vierzehn Tage kostenfrei ausprobieren.