Flöte

#flöte#musik#instrument#spielen#hobby

Flöte lernen heißt, die eigenen Quietscher auszuhalten, während Atem, Finger und Blick gleichzeitig je etwas anderes tun. Die Schritte unten zerlegen das Üben in Stücke, die man halten kann.

Ein Bild einer Flöte.

Flöte

Ein Bild einer Flöte.

Über diese Bildkarten

Der erste quietschende Ton auf einer Flöte kratzt selbst in den Ohren dessen, der ihn bläst. Für ein Kind, das gerade beschlossen hat, spielen zu wollen, ist es ein empfindlicher Moment: Der Traum von schöner Musik trifft auf das Geräusch einer angeschossenen Ente. Ein einfaches Übe-weiter trägt es da selten hindurch.

Die Bildkarten zerlegen das Üben in vier konkrete Beine, die jedes für sich gelingen können: tief durch die Nase einatmen, die Lippen sanft an das Mundstück legen, einen langen gleichmäßigen Ton blasen, einen Finger heben. Wenn das Bild der ruhigen Atmung zuerst zu sehen ist, wird klar, dass nicht der Ton, sondern der Atem der Startpunkt ist. Das nimmt Druck vom Ergebnis.

Ein konkreter Tipp: Nehmt einmal pro Woche einen kurzen Übeausschnitt auf, nicht täglich. Dann hört das Kind, dass der Ton mit der Zeit tatsächlich gerader wird, auch wenn der heutige Tag schief klang. In der Routined-App lassen sich die Übekarten mit einem kurzen Timer koppeln, der das Ende markiert, sodass die Einheit rechtzeitig endet, bevor müde Finger anfangen, die Musik zu lenken.