Kind hochheben

#Elternteil#Kind#Spiel#hochheben#Familie

Ein Hochheben wirkt wie eine kleine Geste, für das Kind ist es eine ganze Bewegung durch den Raum. Vorwarnung schafft Sicherheit. Die Bildkarten unten zeigen die kleinen Signale, mit denen sich der Körper vorbereiten kann.

Ein Mann in einem blauen Hemd bückt sich und hebt ein kleines Kind in einem gelben Hemd hoch. Beide lächeln.

Vater hebt Kind hoch

Ein Mann in einem blauen Hemd bückt sich und hebt ein kleines Kind in einem gelben Hemd hoch. Beide lächeln.

Über diese Bildkarten

Für dich ist es eine Sekunde. Du beugst dich, legst die Hände unter die Arme und hebst. Für das Kind ist es eine plötzliche Reise durch die Luft, bei der die Füße den Boden verlieren und der Bauch reagiert, bevor der Kopf nachkommt. Manche Kinder lieben das Gefühl. Andere spannen sich an, ziehen sich zurück oder erstarren, nicht weil sie nicht getragen werden wollen, sondern weil die Bewegung ohne Vorankündigung kommt.

Bildkarten zum Hochheben verwandeln das Ereignis von Überraschung in eine Reihenfolge. Hände hin. Sag hoch. Auf ein Nicken oder einen Blick warten. Hoch. Wieder runter. Die kleine Pause vor dem eigentlichen Heben ist kein Hindernis, sie ist das, was den Rest ruhig macht. Das Kind kann den Bauch anspannen, die Arme um deinen Hals legen und entscheiden, wo der Kopf ruht.

Ein Tipp, der oft den Unterschied macht: Verwende jedes Mal direkt vor dem Heben dasselbe kleine Handzeichen, auch wenn die Karten gerade nicht da sind. Der Körper lernt das Signal, und du kannst es unterwegs nutzen. In Routined kannst du eure Sequenz als eigene Routine speichern, mit Bild und Timer für die Wartepause. Vierzehn Tage frei zum Ausprobieren.