Quattro spielen
Quattro hat eine gute eingebaute Struktur, doch das Warten und das Verlieren bringen das Spiel zu Fall. Vorab zu wissen, was beim Verlieren passiert, ist der Unterschied zwischen drei Runden und drei Minuten.
♀Quattro spielen
Ein Kind spielt das Spiel Quattro und steckt eine rote Scheibe in das blaue Gitter.
Über diese Bildkarten
Quattro ist eines der wenigen Spiele, in denen die Regeln tatsächlich helfen, weil die Reihenfolge eingebaut ist und die Runden kurz sind. Was nicht eingebaut ist, ist das, was zwischen den Zügen passiert, und das, was passiert, wenn jemand verliert. Genau daran scheitern die meisten Spieleabende mit Kindern: nicht an den Regeln, sondern an den Pausen und am Ende.
Visuelle Unterstützung kann beides sichtbar machen. Eine Karte, die zeigt, dass man zweimal wartet, bevor man wieder dran ist, nimmt die Frage wie lange noch, und eine Karte mit dem, was nach dem Verlieren passiert, neue Runde, Pause oder Spielwechsel, macht das Verlieren nicht mehr zum Abgrund, sondern zu einer schon gesehenen Karte. Die Struktur im Spiel trifft die Struktur im Kopf.
Konkret: die Verlierer-Karte schon vor der ersten Runde neben das Brett legen. Dann wissen alle, was als Nächstes kommt, wenn jemand ausscheidet, und es wird keine Verhandlung im Affekt. Möchtest du einen ganzen Spieleabend mit mehreren Spielen in Reihe planen, kannst du das in Routined nach der 14-tägigen Testphase einrichten.