Raufen

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Kissenschlacht, Ringen und ausgelassenes Toben geben den kräftigen Körperkontakt, nach dem sich viele Kinder sehnen, aber wo liegt die Grenze, bevor es kippt? Die Bildkarten unten rahmen das Spiel mit einem Start und einem klaren Stopp.

Zwei Jungen raufen und toben spielerisch miteinander.

Raufen

Zwei Jungen raufen und toben spielerisch miteinander.

Über diese Bildkarten

Wildes Spiel deckt ein echtes Bedürfnis: Ringen, Toben und sich gegen jemanden stemmen gibt dem Körper Druck und Tempo, das zugleich lustig und beruhigend sein kann. Zugleich liegt die Schwelle nah an dem Punkt, an dem Lachen in Weinen umschlägt, und viele Kinder spüren nicht selbst, wann es zu viel wird.

Bildkarten, die den Ablauf zeigen, wie es beginnt, welche Regeln gelten und wie es endet, geben deinem Kind etwas zum Festhalten. Für manche Kinder, zum Beispiel Kinder mit ADHS, ist diese kräftige Bewegung ein Weg, den Körper zu regulieren, und ein klares Stopp-Bild macht das Herunterkommen weniger abrupt.

Ein handfester Kniff: Vereinbart ein gemeinsames Stopp-Zeichen, etwa eine flache Hand oder das Wort Pause, und verknüpft es mit der Karte für das Ende, damit alle die Regel kennen, bevor das Spiel losgeht. Ein klares Ende sorgt außerdem dafür, dass das Spiel an einem anderen Tag leichter wieder eingeladen wird, weil niemand es als das Mal in Erinnerung hat, an dem alles entglitt. Mit Routined kannst du das Raufen als eigenen Abschnitt mit einer ruhigen Tätigkeit direkt danach einplanen, so wird der Übergang von wild zu still sanfter.

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