Schwimmen

#schwimmen#baden#wasseraktivität#pool#freizeit

Schwimmen verlangt vom Körper Vertrauen genau dann, wenn die Sinne am stärksten arbeiten: Wasser in den Ohren, Chlor in der Nase, eine Halle voller Echo. Die Bildkarten unten teilen den Schwimmbadbesuch in Etappen, die ihr ruhig zu Hause durchgehen könnt.

Ein Junge mit gelber Badekappe und blauer Badehose schwimmt im Wasser.

Junge schwimmt

Ein Junge mit gelber Badekappe und blauer Badehose schwimmt im Wasser.

Ein Junge mit gelber Badekappe und blauer Badehose schwimmt im Wasser.

Junge schwimmt

Ein Junge mit gelber Badekappe und blauer Badehose schwimmt im Wasser.

Über diese Bildkarten

Schwimmen ist nicht eine Aktivität, sondern mehrere gleichzeitig. Der Körper soll sich oben halten, die Ohren füllen sich in Wellen mit Wasser, die Nase begegnet Chlor in einer Stärke, die im Alltag sonst nirgends vorkommt, und die Füße haben keinen klaren Boden zum Vertrauen. Dazu eine Halle voller Echo, in der die Stimmen anderer Kinder von den Kacheln springen – schon wird verständlich, warum Schwimmen größer wirken kann als es vom Beckenrand aussieht.

Mit Bildkarten könnt ihr die einzelnen Körperteile vorher durchgehen: wie es ist, ins Wasser zu gleiten, wie es sich anfühlt, wenn das Wasser die Ohren bedeckt, was man tut, wenn Wasser in die Nase kommt. Wenn die Details vorher gesehen und benannt sind, registriert der Körper sie als erwartet statt als Überraschung. Das ist oft der Unterschied zwischen einem Kind, das die Beckenkante loslässt, und einem, das es nicht ganz schafft.

Ein praktischer Tipp: schaut euch das Bild für auf dem Rücken treiben am Abend vorher zu Hause im Bett an und lasst das Kind spüren, wie der Kopf nach hinten ins Kissen sinkt. Damit gibt es eine körperliche Erinnerung, an die sich das Kind im Becken anlehnen kann. Wer den ganzen Besuch mit Umkleide und Pause planen möchte, kann die Abfolge in Routined zusammenstellen, sodass aus dem Schwimmbad eine Reihe von Schritten statt eines einzigen großen Ereignisses wird.