Verkleiden

#Kostüm#Spiel#Fantasie#Rollenspiel#Verkleiden

Verkleiden ist eigentlich zwei Entscheidungen gleichzeitig: wer man sein will und was andere sehen dürfen. Die Karten unten trennen diese Schritte, sodass dein Kind dazwischen anhalten und nachdenken kann, ohne das Spiel zu verlieren.

Ein fröhlicher Junge, der als Zauberer verkleidet ist, mit einem lila Hut, einem blauen Umhang und einem Spielzeugschwert in der Hand.

Junge verkleidet sich

Ein fröhlicher Junge, der als Zauberer verkleidet ist, mit einem lila Hut, einem blauen Umhang und einem Spielzeugschwert in der Hand.

Über diese Bildkarten

Ein Kostüm ist nicht in erster Linie Stoff, sondern eine soziale Position. Wer die Piratenklappe aufsetzt, sagt etwas darüber, wer er gerade sein möchte, und jedes Publikum — der Kindergeburtstag, die Kita, die Großeltern — bringt sein Urteil in den Blicken mit. Viele Kinder wollen sich zu Hause sehr gern verkleiden, frieren aber im Flur ein, sobald sie merken, dass die Nachbarn vielleicht zusehen.

Bildkarten nehmen diese Sichtbarkeit nicht weg, machen sie aber verdaulich, indem sie sie aufteilen. Die Karten zeigen zuerst die Wahl der Figur, dann das Anziehen, dann den Blick in den Spiegel, und erst am Ende die Entscheidung, in dem Kostüm vor die Tür zu gehen. Zwischen den Schritten kann dein Kind anhalten und es sich anders überlegen, ohne dass das Spiel zusammenfällt. Es wird klar, dass man im Zimmer Prinzessin sein darf, ohne auch im Aufzug Prinzessin zu sein.

Ein Tipp, der oft hilft: gib dem Spiegelmoment eine eigene Karte. Dein Kind weiß, dass es eine ruhige Pause bekommt, bevor das Publikum dazukommt. Die Reihenfolge kann in Routined wohnen, damit derselbe Weg beim nächsten Verkleidungsfest bereit ist — vierzehn Tage gratis zum Ausprobieren.