Zug
Im Zug bestimmt das Kind weder Tempo noch Halt, und Fahrpläne, Fremde dicht daneben und plötzliche Durchsagen machen die Fahrt schwer vorhersehbar. Die Bildkarten unten zeigen die Teile der Reise der Reihe nach, damit das Unbekannte vorab eine Form bekommt.

Zug
Ein blauer Personenzug mit mehreren Waggons auf einem Gleis.
Über diese Bildkarten
Stell dir eine Umgebung vor, die sich überhaupt nicht nach dem Kind richtet: der Zug fährt, wenn der Fahrplan es sagt, Fremde sitzen eine Armlänge entfernt, und eine Stimme im Lautsprecher ruft Stationen aus, um die das Kind nie gebeten hat. Hier gibt es nichts von der Kontrolle, die das Kind zu Hause hat, und das macht die Zugfahrt oft schwer, nicht das Fahren selbst.
Bildkarten können den Zug nicht ändern, aber sie geben dem Kind einen Überblick. Wenn die Reise in Bilder geteilt ist — zum Bahnsteig gehen, warten, einsteigen, Platz finden, sitzen bleiben bis zur richtigen Station — weiß das Kind, was kommt, und muss nicht jede Durchsage als Signal zum Handeln deuten. Das Vorhersehbare in den Bildern gleicht das Unvorhersehbare der Umgebung aus.
Ein konkreter Tipp: nimm ein Bild mit, das zeigt, wie viele Stationen noch bleiben, am besten mit einem Gegenstand zum Verschieben pro Halt. So wird das lange Warten messbar, und die Durchsagen werden zu Bestätigungen statt zu Überraschungen.
Willst du die Schritte unterwegs am Handy haben, gibt es Routined. Die Bilder hier lädst du herunter und druckst sie vor der Reise aus.