Zum Ein-Euro-Laden gehen
Im Ein-Euro-Laden trifft alles auf einmal ein: grelles Licht, volle Regale, andere Kunden und hundert Dinge, die gekauft werden wollen. Mit nur ein paar Münzen in der Tasche ist diese Versuchung schwer zu tragen. Die Bilder unten helfen dem Kind, am Plan festzuhalten.
♀Zum Ein-Euro-Laden gehen
Ein Mädchen mit einem Einkaufskorb hält eine Münze vor einem Laden mit Preisschild.
Über diese Bildkarten
Die Tür öffnet sich, und der Laden empfängt mit grellem Deckenlicht, Preisschildern in schrillen Farben und bis oben gefüllten Gängen. Dazu andere Kunden, die sich vorbeidrängen, und jedes Regal, das buy me zu rufen scheint. Für viele Kinder ist genau diese Reizflut das Schwierige, nicht der Einkauf selbst, und ein kleiner Geldbeutel macht den Abstand zwischen wollen und können noch deutlicher.
Mit Bildkarten könnt ihr den Besuch vor dem Hineingehen aufzeichnen: wie viele Dinge gekauft werden dürfen, wo die Kasse ist und dass der Rest im Regal bleibt. Wenn die Grenze schon sichtbar ist, wird das Nein im Laden zu etwas, das ihr gemeinsam beschlossen habt, statt zu einer Überraschung mitten in der Versuchung.
Ein konkreter Tipp: Gib dem Kind ein Bild von genau dem, was gekauft werden soll, das es den ganzen Weg durch den Laden in der Hand hält. Das Bild wird zum Anker inmitten all der Reize und zum Vergleich, sobald ein neues Ding lockt. Um verschiedene Einkaufspläne für verschiedene Läden zu speichern, kannst du sie in der Routined-App anlegen.