Aufheben
Wenn der ganze Boden bedeckt ist, weiß das Gehirn nicht, wo es anfangen soll. Die Karten unten zerlegen das Aufräumen in klare Häppchen, sodass der erste Griff machbar wirkt.
♂Junge hebt Ball auf
Eine Zeichentrickillustration eines Jungen, der sich bückt, um einen roten Ball aufzuheben.
Über diese Bildkarten
Ein Zimmer, in dem alles durcheinander liegt, bietet dem Gehirn keine Kanten. Wo fange ich an, was zählt als fertig, bin ich halb durch oder gerade erst gestartet? Die exekutive Funktion braucht einen Rahmen, bevor sie eine Aufgabe betreten kann, und Bildkarten leisten genau das: sie ziehen Linien in die Luft und verwandeln eine Wolke aus Sachen in klare Haufen.
Ein einfacher Kniff sind Kategoriekarten statt Raumkarten. Eine Karte für Kuscheltiere, eine für Bücher, eine für Autos, eine für Kleidung. Das Kind nimmt sich eine Kategorie nach der anderen und weiß, dass die Aufgabe fertig ist, wenn genau diese Gruppe vom Boden verschwunden ist. Das ist leichter als das ganze Zimmer auf einmal, und es gibt drei oder vier kleine Ziellinien zum Feiern statt einer fernen.
Für Kinder, die unterwegs die Lust verlieren, kannst du eine Schlusskarte ans Ende der Reihe legen. Wird sie umgedreht, ist das Aufräumen vorbei, egal wie das Zimmer aussieht. In Routined lässt sich das Kategorie-Aufräumen als wiederkehrende Routine speichern, etwas, das du vierzehn Tage kostenfrei testen kannst, bevor ein Abo beginnt.