Tasche
Eine Tasche zu packen ist weniger eine Frage der Handgriffe als des Vorausdenkens: Wohin geht es, wie lange, was brauche ich dann. Die Bildkarten unten machen diese unsichtbare Planung sichtbar.

Tasche
Eine braune Papiertüte mit schwarzen Henkeln.
Über diese Bildkarten
Das Knifflige an einer Tasche ist, dass ihr Inhalt von etwas abhängt, das noch nicht passiert ist. Bibliothek, Fußball, Oma – jede Antwort ergibt eine eigene Liste, und für ein Kind, das mehrere Zukunftsbilder schwer gleichzeitig im Kopf halten kann, wird das Packen zum Raten, das damit endet, dass etwas Wichtiges fehlt.
Bildkarten drehen die Reihenfolge um. Statt die Liste im Kopf zusammenzusetzen, liegen die Optionen als Bilder bereit, die zum heutigen Vorhaben passen sollen. Wasserflasche, Buch, Regenjacke, Busfahrkarte – jedes Bild stellt eine kleine Frage: brauche ich das heute? Die Entscheidung wird konkret.
Ein praktischer Kniff: Lege die Bilder neben die leere Tasche auf den Tisch und lass das Kind die passenden Bilder verschieben, bevor ein Gegenstand angefasst wird. Das Planen wird zu einem eigenen Schritt, getrennt vom eigentlichen Packen, und das Kind sieht das Ganze, bevor die Tasche sich füllt. Wer wiederverwendbare Packlisten für regelmäßige Wege bauen möchte, kann die Bilder in der App Routined zu Routinen zusammenstellen.