Tasche auspacken
Jeder Gegenstand aus der Tasche braucht ein Urteil — waschen, wegwerfen, behalten — und fünf Sachen werden zu fünf Entscheidungen in Folge. Die Bildkarten unten teilen die Entscheidungen auf.
♂Mann leert den Rucksack aus
Ein Mann holt ein rotes Oberteil und gelbe Socken aus einem blauen Rucksack, daneben liegen ein Buch und eine Trinkflasche.
♂Junge packt den Rucksack aus
Ein Junge im weißen T-Shirt zieht ein rotes Kleidungsstück aus einem dunkelblauen Rucksack, daneben liegt gefaltete Wäsche.
♀Auspacken
Eine Person packt Kleidung aus einem blauen Koffer aus.
♀Auspacken
Eine Person packt Kleidung und eine kleine Tasche aus einem blauen Koffer aus.
Über diese Bildkarten
Eine Tasche zu leeren sieht aus wie ein Handgriff, ist aber in Wahrheit eine Kette kleiner Urteile. Brotdose zur Spüle, feuchte Socken in die Wäsche, Quittungen in den Müll, Mütze zurück ins Regal. Jeder Gegenstand ist eine Mikrofrage, und nach einem langen Tag ist das Kontingent für solche Fragen schon aufgebraucht.
Hier zeigt sich der Nutzen der Bildkarten. Wenn jede Sortierentscheidung als eigene Karte existiert — Wäsche, Müll, Regal, Kühlschrank — muss das Kind die Kategorien nicht selbst finden. Es reicht, den Gegenstand in der Hand mit der Karte davor abzugleichen. Die Entscheidung wird sichtbar und einmalig statt zu einem unsichtbaren Strom.
Ein Tipp für genau diese Aufgabe: stell einen kleinen Wäschebeutel und einen Papierkorb neben die Tasche, bevor ihr anfangt. Dann zeigen die Karten direkt auf Behälter, die schon dort stehen, und nichts geht im Niemandsland zwischen Tasche und richtigem Platz verloren. In der Routined-App kann dieselbe Kartenserie jeden Nachmittag wiederverwendet werden, sodass die Routine so vorhersehbar wird wie die Tasche selbst.
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