Taschengeld
Taschengeld gehört zu den abstraktesten Begriffen der Kindheit: Geld, das man nicht sieht, Werte, die man nicht spürt, eine Woche, die mit einer Summe verknüpft werden soll. Die Bildkarten unten machen das greifbar.
♀Taschengeld in die Tasche stecken
Eine Person steckt Münzen und Geldscheine in eine Hosentasche.
Über diese Bildkarten
Überleg einmal, was Taschengeld für ein Kind eigentlich ist. Am Samstag passiert etwas, aber nichts landet in der Hand zum Festhalten. Fünf Euro sind ein Geräusch, kein Gefühl. Und Woche ist immer noch ein Wort, dessen Länge davon abhängt, wie öde der Weg zum Kindergarten war.
Deshalb hilft Bildunterstützung genau hier. Wenn die sieben Wochentage neben einem Bild des Taschengeldtages stehen und daneben ein Bild davon, wofür das Geld eingesetzt werden kann – ins Sparglas, ein Snack, beiseite für das Spielzeug auf der Wunschliste – bekommt das Kind etwas, an das es seinen Gedanken anlehnen kann. Die Verbindung zwischen Zeit und Betrag wird sichtbar statt erklärt.
Ein konkreter Tipp: Verwende drei durchsichtige Gläser mit den Etiketten sparen, jetzt ausgeben und teilen. Wenn das Kind Taschengeld bekommt, werden die Münzen sichtbar in die Gläser verteilt, bevor sonst etwas passiert. Aus dem Abstrakten wird etwas Greifbares. Routined verknüpft Wochentage und kleine Geldroutinen 14 Tage lang mit Bildern.