Wegräumen

#aufräumen#organisieren#sauber machen#Hausarbeit#Verantwortung

Wegräumen klingt einfach, hat aber weder einen klaren Anfang noch ein klares Ende, und genau das macht das Anfangen so schwer. Die Bildkarten unten geben der Aufgabe sichtbare Ränder.

Ein lächelnder Junge räumt bunte Spielzeugbausteine und ein rotes Spielzeugauto in eine grüne Aufbewahrungsbox. Pfeile zeigen die Aktion an, Gegenstände in die Box zu legen.

Junge räumt Spielzeug weg

Ein lächelnder Junge räumt bunte Spielzeugbausteine und ein rotes Spielzeugauto in eine grüne Aufbewahrungsbox. Pfeile zeigen die Aktion an, Gegenstände in die Box zu legen.

Über diese Bildkarten

Das Schwierigste am Aufräumen ist nicht das Aufräumen selbst, sondern der Moment, in dem das Gehirn weder weiß, wo es anfangen soll, noch wann es aufhören darf. Für ein Kind mit schwächerer exekutiver Funktion wirkt ein Zimmer voller Dinge eher wie eine klebrige Masse als wie eine Liste, und die meiste Energie geht schon für die Einschätzung drauf.

Mit Bildkarten wird die Aufgabe in handhabbare Blöcke geschnitten: alle Autos in die Kiste, alle Bücher ins Regal, alle Kleider in den Korb. Jedes Bild wird zu einer eigenen kleinen Aufgabe mit einer sauberen Kante, und wenn das Bild fertig ist, ist es fertig. Das Kind vergleicht sich nicht mehr mit einem endlosen Raum, sondern arbeitet sich Stück für Stück durch begrenzte Schritte.

Ein konkreter Tipp: räume nach Kategorie auf, nicht nach Bereich. Alle Kuscheltiere zusammenzusammeln ist leichter, als die ganze Sofaecke aufzuräumen, weil das Gehirn ein einziges Muster zum Suchen bekommt. In Routined kannst du das Aufräumen als kurze Routine zusammenbauen und die App vierzehn Tage kostenlos testen.