Müll aufsammeln

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Müll aufzusammeln bringt keine sofortige Belohnung, und der Ekel vor manchem Abfall macht die Aufgabe noch unattraktiver. Die Bildkarten darunter setzen Etappen und ein klares Ende, sodass es etwas gibt, worauf man hinarbeitet.

Eine Person mit Handschuhen sammelt Müll auf und steckt ihn in einen Müllsack.

Müll aufsammeln

Eine Person mit Handschuhen sammelt Müll auf und steckt ihn in einen Müllsack.

Über diese Bildkarten

Die Belohnung glänzt durch Abwesenheit, wenn man Müll aufsammelt. Die Aufgabe ist eintönig, bringt kein direktes Vergnügen, und dazu kommt eine Portion Ekel vor durchweichtem Papier, klebrigen Verpackungen und Dingen, die man lieber nicht anfasst. All das drückt die Motivation, bevor man angefangen hat, und ohne Vorfreude fällt das Aufschieben leicht.

Bildkarten helfen, indem sie den Fortschritt sichtbar machen und am Ende einen Anreiz setzen. Wenn die Arbeit als Schritte mit klarem Abschluss erscheint, einen Haufen aufsammeln, den Beutel füllen, zubinden, und dann etwas Schönes danach, bekommt das Kind eine Bahn statt einer offenen öden Aufgabe. Die sichtbare Reihenfolge macht auch die ekligen Stellen erträglicher, weil man weiß, dass sie enden.

Ein konkreter Tipp: Zähle im Bild statt in der Zeit. Zehn Dinge oder drei volle Beutel ist ein Ziel, das das Kind schrumpfen sieht, während aufräumen bis es fertig ist keine Kante gibt. Handschuhe für das Nasse und Klebrige senken die Schwelle deutlich.

In Routined kannst du die Etappen und am Ende eine Belohnung anlegen, damit das Kind sieht, was nach dem letzten Beutel wartet. Du kannst die App vierzehn Tage ohne Kosten testen.